Schiffbau und Seefahrt

Genauigkeitskontrolle

API misst verschiedene Schiffbau- und Werftprozesse wie Plattenbrennen, Plattenformung, Plattenwalzen, Einheits- oder Blockbauweise und Bezugslinienverifikation und führt statistische Analysen durch, um die Kontrolle zu erhöhen und Problembereiche zu identifizieren. Dieses Verfahren bietet im Vergleich zu Maßbändern, hölzernen Linealen und Senkloten wesentlich höhere Präzision. Erhöhte Genauigkeit ermöglicht bessere Kontrolle über Prozesse mit automatisierten Datensammlungs- und Analyse-Routinen.

Vorschneiden von Rümpfen

API misst Rumpfeinheiten oder Blöcke und vergleicht sie anschließend mathematisch mit benachbarten Abschnitten. In der Regel werden Rumpfeinheiten mit 2,5-5 cm zusätzlichem Stahl (Werkstoff) am Ende fabriziert, an dem sie mit der nächsten Einheit verbunden werden. Die meisten Schiffbauer verwenden einen Prozess, bei dem die Einheiten zusammengeführt und aneinander ausgerichtet werden, und entfernen den zusätzlichen Stahl mithilfe eines Anreißprozesses. Das Vorschneideverfahren ermöglicht es der Werft, überschüssiges Material während des Schiffbauprozesses frühzeitig zu identifizieren, sodass es vor der kritischen Phase entfernt werden kann. Durch dieses Verfahren werden Arbeitsstunden gespart und der Zeitplan verkürzt. Zudem werden die Kosten für Transport und das Heben von mehreren Tonnen Baugruppen halbiert. Darüber hinaus geschehen Layout-, Brenn- und Schleifarbeiten meist unter weitaus besseren und sichereren Bedingungen.

Rohrherstellung mit weichen Schablonen

Rohre können so hergestellt werden, dass sie genau zu einem bereits vorhandenen Schiff oder einer Konstruktionsbedingung passen. Das Weichschablonenverfahren ersetzt das Festschablonenverfahren, das bei dem Bau großer Rohrbaugruppen in der Regel verwendet wird. Einsparungen ergeben sich aus erheblicher Zeitersparnis bei der Schablonenkonstruktion sowie der Durchführung eines manuellen Anpassungsprozesses. Schweißteil-Layout und Maschinenausrichtung großer Schweiß- oder Gussteile können vermessen, analysiert und als Computermodell für eine ideale Auslegung optimiert werden. Das Schweiß- oder Gussteil wird anschließend mit Bearbeitungsbezugslinien versehen, um Bearbeitungsvorgänge zu erleichtern. Dieser Vorgang spart teure optische Layoutarbeiten und die Auslegung an Layout-Stationen in einer Maschinenwerkstatt. Darüber hinaus ist der Betrieb durch Verwendung dreidimensionaler Messsysteme weitaus sicherer, wenn Guss- oder Schweißteile mit schwierigen Formen – wie Stützen – bearbeitet werden, da diese nicht ausgeglichen werden müssen.

Virtuelle Maschinenausrichtung

Von allen Anwendungen, die einem Schiffbauer zur Verfügung stehen, gehört sie zu denen mit dem größten positiven Einfluss auf den Zeitplan. Die Grundidee ist es, verschiedene Maschinenkomponenten, Verteilungssysteme und deren künftige Standorte an Bord des Schiffs genau zu vermessen und zu modellieren. Diese Fähigkeit ermöglicht es dem Schiffbauer, früh oder parallel zu anderen Tätigkeiten zu fertigen. Typische Vorteile sind u. A.: Laufbuchsen und Beilagscheiben vor der Bearbeitung, vorgebohrte Schraubenlöcher, Rohrleitungen vor der Produktion und Vorhersage von Ausrichtungsproblemen.

Schiffsprüfungen

Ist-Zustands-Bedingungen können leicht gemessen und für die Planung künftiger Änderungen modelliert werden. Normalerweise eignen sich Großformatscanner besser für derartige Anwendungen, allerdings sind hochpräzise Geräte häufig zur Einbindung von Scans oder für hohe Genauigkeitsanforderungen erforderlich.

Torpedo- und Raketenrohrausrichtung

Lasertracker sind sehr nützlich bei der Profilierung des Inneren von Torpedo- oder Raketenrohren. Ausrichtungsmerkmale sind leicht zu vermessen, um das Koordinatensystem des Rohres zu definieren und sie anschließend im entsprechenden Feuerleitreferenzsystem des Schiffs zu aktualisieren. Die genauen Messdaten können auch zum Ausrichten und Bearbeiten von Anschlussflächen verwendet werden.

Ausrichtung von Radaranlagen

Viele Arten von Schiffs- oder U-Boot-Radaranlagen sind ausgezeichnete Kandidaten für die Ausrichtung mit einem Lasertracking-System. Die Vermessung an Bord ist häufig weniger zeitaufwendig und weitaus genauer als die Verwendung herkömmlicher Messsysteme. Darüber hinaus erleichtert die in heutigen dreidimensionalen Messsystemen enthaltene Software die oft komplizierte Mathematik zur Berechnung der Ausrichtung.

  • Genauigkeitskontrolle
  • Vorschneiden von Rümpfen
  • Rohrherstellung mit weichen Schablonen
  • Virtuelle Maschinenausrichtung
  • Schiffsüberprüfungen und Ist-Zustände von Abschnitten
  • Ausrichtung von Radaranlagen
  • Verfahrensentwicklung

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